1. Treffen

Auf dem Tierbefreiungskongress (www.tierbefreiungskongress.org) wird während der Vernetzungsphasen am Freitag und Samstag und evtl. darüberhinaus das erste Vernetzungstreffen stattfinden.
Den Ort und andere wichtige Inofs findet ihr dann am Infoboard

Warum dieses Blog, wozu diese Vernetzung?

Von den Kritiker_innen des Kapitalismus wurden sie im 19. Jh. bejubelt: Die Agrarrevolutionen verringerten den nötigen Arbeitsaufwand in der Lebensmittelproduktion erheblich; Träumereien wie die vier-Stunden-Woche wurden theoretisch möglich.
Auch heute spielt die positive Nutzung moderner Technologie in vielen Vorstellungen von Utopia eine wichtige Rolle.

Im Hier und Jetzt müssen wir jedoch feststellen, dass die Effektivität des Industrieapparates in den Händen der Konzerne und pseudo-innovativer self-made men Verheerendes schafft. Aus naturschützerischer Sicht sind die Zustände bereits schlimm genug; kaum fassbar ist das Elend, das den in Massenproduktionsanlagen eingepferchten Tieren widerfährt. Und das zahlenmäßige Ausmaß des Leids wächst beständig an.
Selbst bürgerliche Gutmenschen und ‚bewusste Konsument_innen‘ kommen nicht umhin, diese vielleicht offensichtlichste Form der Tierausbeutung als Missstand zu erkennen. Hier liegt ein enormes Potenzial, gleichzeitig jedoch ein ziemliches Problem: Viel zu oft bleibt Biofleisch-Apologet_innen und den Anhänger_innen verträumter Kleinbauernromantik das Feld überlassen. Radikaler Widerstand formiert sich kaum, und wenn, dann selten massiv genug, um eine eigenständige Größe darzustellen.

Nichts gegen konstruktive Kommunikation und Kooperation mit Bügerinitiativen – beim gegenwärtig in der Regel vorherrschenden Mehrheitsverhältnis geht der tierbefreierische Ansatz aber viel zu leicht komplett unter. In einigen Dörfern wird gar die einzige Kritik von Kirchen geäußert (in Doosthof bei Stade befürchten die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche, ihre Andachten könnten durch Lärmbelästigung von der Schweinemastanlage, die direkt neben dem Gotteshaus gebaut werden soll, gestört werden), in kleineren Städten kommt die einzige Aktivität manchmal von legalistischen und etablierten Naturschutzverbänden, denen die tierlichen Individuen nicht gerade das Hauptanliegen sind.

Eine vorerst noch kleinere, hoffentlich bald anwachsende (!) Gruppe von Menschen hat sich jetzt vorgenommen, den radikalen Widerstand gegen Massentierhaltung zu vernetzen und zu verstärken, im Bewusstsein, dass es sich hier um ein exemplarisches, taktisches Ziel handelt. Mittelfristig könnte eine Kampagne nach Vorbild der Offensive gegen die Pelzindustrie entstehen, die gesellschaftliche Ächtung und ersatzlose Abschaffung der Massentierhaltung vorantreiben, und im Zuge dessen ein Bewusstsein für die unveräußerlichen Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte aller fühlender Lebewesen in der Mainstream-Kultur zu verankern suchen.

Für die Befreiung aller Tiere!

Im Aufbau…

Hier soll bald die Seite eines im Aufbau befindlichen Netzwerkes gegen die Massentierhaltung entstehen. Komm bei Interesse doch in ein paar Wochen nochmal vorbei!